.375 H&H Mag.

Eigenschaften des Kalibers .375 H.& H. Mag. und umfangreiche Ladedaten für Patronen in diesem Kaliber.
Produktnummer: CID_543
Produktinformationen ".375 H&H Mag."
Die .375 H&H Magnum, auch bekannt als .375 Holland & Holland Magnum, ist eine mittelgroße Gewehrpatrone, die 1912 von der Londoner Waffenschmiede Holland & Holland eingeführt wurde. Die .375 H&H-Patrone verfügte über einen Gürtel, um den korrekten Kopfraum zu gewährleisten, der aufgrund der schmalen Schulter der Patronenhülse sonst unzuverlässig sein könnte. Die Patrone war für die Verwendung von Kordit konzipiert, das in langen Strängen hergestellt wurde - daher die konische Form der Hülse, die als positiver Nebeneffekt auch das reibungslose Einschießen und Herausziehen aus dem Verschluss eines Gewehrs unterstützte.
Die .375 H&H wird oft als eine der brauchbarsten Allround-Büchsenpatronen bezeichnet, vor allem bei der Jagd auf großes und gefährliches Wild.[5] Mit Geschossgewichten von 270 Grains (17 g) bis 350 Grains (23 g) hat sie die nötige Durchschlagskraft für kleines bis mittleres Wild, aber auch für großes, dickhäutiges gefährliches Wild. Das gebräuchlichste Geschossgewicht in diesem Kaliber ist 300 Grains (19 g). In vielen Regionen mit dickhäutigem, gefährlichem Wild wird die .375 H&H als das minimal akzeptable Kaliber angesehen, und vielerorts (vor allem in Afrika) ist sie inzwischen das gesetzliche Minimum für die Jagd auf solches Wild. Afrikanische Jagdführer, Berufsjäger und Abschusshelfer für gefährliches Wild haben wiederholt die .375 H&H als ihre klare Präferenz für ein Allround-Kaliber gewählt, wenn sie nur ein Gewehr haben könnten. Wildführer in Alaska haben eine ähnliche Präferenz für Braun- und Eisbärenland geäußert.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kalibern erreichen .375 H&H Magnum-Gewehre über einen weiten Bereich von Geschossgewichten bei allen gängigen Entfernungen nahezu den gleichen Treffpunkt. Dies vereinfacht die Wahl des Jägers bei der Auswahl verschiedener Geschossgewichte, je nach dem gejagten Wild, da weniger Zielfernrohr- oder Visiereinstellungen erforderlich sind, was die .375 H&H Magnum unter den Berufsjägern noch populärer macht.[

Geschoßdurchmesser: 0.375 '' | 9.53 mm
Hülsentyp: Magnum
Kaliber: .375 H.& H. Mag.
Max. Hülsenlänge (l3): 2.86'' | 72.6 mm
Max. Patronenlänge (l6): 3.60'' | 91.4 mm
Max. zulässiger Druck: 62366 psi | 4300 bar
C.I.P.
Im Jahre 1914 wurde auf Bestreben des Direktors des Beschussamtes von Lüttich, Herrn Joseph Fraikin (1908 - 1946), die Ständige Internationale Kommission(C.I.P.) zur Prüfung von Handfeuerwaffen (C.I.P.) gegründet.
Die Ständige Internationale Kommission stellt die Regeln für den Beschuss von Feuerwaffen und Munition auf, um die gegenseitige Anerkennung der Beschusszeichen der Mitgliedstaaten sicherzustellen. Der Ständigen Internationalen Kommission gehören vierzehn Staaten an.
Gemäß dem Übereinkommen von 1969, der Geschäftsordnung der C.I.P. und ihrer Beschlüsse müssen alle Handfeuerwaffen sowie die wesentlichen Teile den gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen im Beschussamt des C.I.P.-Mitgliedstaat des Herstellers unterzogen werden; importierte Waffen werden im Beschussamt des C.I.P.-Mitgliedstaates geprüft, in den die Waffen erstmalig importiert werden.Dasselbe gilt für Gebrauchsmunition.
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