Randfeuerpatronen

Die Randfeuerpatrone, neben der Lefaucheuxpatrone eine der ersten Einheitspatronen mit Metallhülse, war ursprünglich eine Munitionsart, bei der das Zündmittel Knallquecksilber gleichzeitig das Treibmittel war. Erfinder war der französische Büchsenmacher Louis Nicolas Auguste Flobert, der diese Flobertpatronen seit 1845 für von ihm hergestellte Teschings verwendete und 1846 patentieren ließ. Die erste Firma, die Waffen für solche weiterentwickelten, mit einer zusätzlichen Pulverladung versehenen Patronen serienmäßig herstellte, war Smith & Wesson mit dem Revolver Smith & Wesson No 1 im Kaliber .22, dem Smith & Wesson No. 2 Army und dem Model 1 1/2, beide im Kaliber .32. Das erste in größerer Zahl verwendete Repetiergewehr mit Randfeuerpatronen im Kaliber .44 war das von Benjamin Tyler Henry 1860 entwickelte und im amerikanischen Sezessionskrieg eingesetzte Henry-Gewehr, welches bei der New Haven Arms Company (später Winchester Repeating Arms Company) bis 1866 hergestellt wurde.
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.17 HMR Kaliber / Huelse .17 HMR
.17 HMR
.17 Hornady Magnum Rimfire, allgemein bekannt als .17 HMR, ist eine Randfeuergewehrpatrone, die von der Munitionsfirma Hornady im Jahr 2002 entwickelt wurde. Sie wurde durch Einschnürung einer .22 Magnum-Hülse entwickelt, um ein Projektil vom Kaliber .17 (4,5 mm) aufzunehmen. Sie wird üblicherweise mit einem 17-Grain-Projektil (1,1 g) geladen und kann Mündungsgeschwindigkeiten von über 775 m/s erreichen.
.17 WSM Kaliber / Huelsen Spezifikationen
.17 WSM
Spezifikationen und Ladedaten für Patrone im Kaliber .17 WSM